Die kleine Anfänger-Fibel für Orchideenfreunde - Orchideenzentrum

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Orchideenzentrum - Die kleine Anfänger-Fibel

Orchidee
Wir haben für Euch ein paar erste Stichpunkte für Euer neues Hobby zusammen getragen:
Phalaenopsis oder Schmetterlingsorchidee ist die Orchidee, die uns am Häufigsten im Baumarkt und in Supermärkten anlächelt. Und wenn man ein paar kleine Tricks kennt, kann man viele Jahre Freude an Wachstum und Blütenpracht haben!
Die Thailänderin lebt in tropischen Wäldern als Aufsitzer oben in den Bäumen. Hier bei uns mag sie mittelgrobe Pinienrinde (zum Beispiel OrchidPin M) und ein Süd- oder Westfenster. Nur direkte Sonneneinstrahlung kann ihr einen Sonnenbrand einbringen.

Giessen sollte man die Schöne mit Regenwasser, Osmosewasser oder Ähnlichem. Kalk mag sie nicht so. Wenn die Wurzeln silbrig grau sind und der Topf kein Kondenswasser mehr aufweisst. Viele tauchen ihre Orchideen. Die Grundregeln sind die gleichen. Man giesst Wasser in den Übertopf oder taucht den transparenten Topf ins Wasser. Bis einen cm unter den Topfrand reicht! Sonst schwimmt Euch das Substrat davon. Gut abtropfen! Lasst ausserdem kein Wasser in die Blattachsen geraten, das bringt Euch schnell Stammfäule ein!  

Vanda oder Luftorchidee nennt man die freihängenden Exoten, die man immer häufiger auch im Einzelhandel findet. Aus einem unscheinbaren Plastikkorb reicht ein Blätterfächer (und ein Hängedraht) nach oben und ein ganzer Dschungel an dicken Wurzeln nach unten. Weil auch Vanda ein Regenwaldbewohner ist, sollten die Wasser speichernden Wurzeln mindestens zwei Mal täglich besprüht wrden und auch tauchen ist mehrmals wöchendlich nötig. Wem das zu aufwändig ist, der mag vielleicht die Kultur in einer Glasvase oder in Substrat (zum Beispiel OrchidPin L)? Die Gruppe erzählt gern von ihren Erfahrungen.

Feinwurzler mit ihren auffälligen Pseudobulben sind die grösste Gruppe der Orchideen. Man kennt unzählige Unterarten, die hier aufzuzählen jeden Rahmen sprengen würde. Ein paar Dinge kann man aber zu fast allen sagen: Es gilt je feiner die Wurzeln, desto feiner sollte das Substrat sein.  Auch möchten diese Orchideen, im Gegensatz zu ihren Schwestern nie ganz und gar austrocknen. Der grösste Unterschied ist aber die Winterruhe, die zur Blütenbildung dringend benötigt wird. Unsere tolle Gruppe hat dazu viele Erfahrungen sammeln können.

Düngen ist ein Thema an dem sich die Geister scheiden. Es gibt viele gute Produkte (zum Beispiel OrchidBest), aber eins kann man übergreifend sagen: Es sollte auf jeden Fall ein spezieller Orchideendünger verwendet werden! Unsere Schätze sind sehr empfindlich und die Wurzeln verbrennen leicht bei zu scharfem Dünger.

Blüten sind der beste Lohn für unsere Mühen und Aufmerksamkeit! Manche Orchideen blühen nur ein paar Tage, manche für ein paar Wochen. Manche blühen und blühen und blühen und blühen... Doch irgendwann vergehen die
Blüten und der Trieb trocknet ein. Erst dann ist der Moment den Stängel mit einer scharfen Schere abzuschneiden. Schneidet bitte nicht in lebendiges Gewebe, denn das belastet die Pflanze und öffnet Infektionen Tür und Tor. Sollte es doch einmal nicht zu vermeiden sein, sollte die Wunde desinfiziert werden, zum Beispiel mit OrchidVit Powder aus dem Orchideenzentrum.

Schädlingsbefall sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn`s in Euren Orchideen krabbelt oder ihr Tierchen oder Spinnweben entdeckt, macht ein Foto und zeigt es der Gruppe! Kleiner Tipp: Eine gesunde Pflanze hat ausreichend Abwehrkräfte und wird nicht so schnell befallen. Noch ein Punkt, wo sich optimale Pflege auszahlt.  

Umtopfen? Die meisten topfen gleich nach dem Kauf einmal um. Man weiss einfach nicht was sich alles in den Wurzelballen verbirgt! Einen tollen Leitfaden zum Umtopfen findet Ihr hier in den Dateien oder auf der Seite des Orchideenzentrums.

Vermehrung durch Samen gelingt mithilfe des Symbiosepilz Mykorrhiza. Ausserhalb des natürlichen Habitats gelingt das fast nur unter Laborbedingungen! Bitte kauft keine Samen im Internet. Selbst wenn Ihr echte Orchideensamen bekommt (was nahezu nie der Fall ist), ist die Keimung unmöglich ohne die nötige Erfahrung und Ausrüstung.

Natürlich ist das nur ein kleiner Ausschnitt von dem was es über Orchideen zu wissen gibt. Für all die Fragen, die noch offen sind oder gerade erst entstehen, sind wir gern im Forum füreinander da!

Autorin: Simone Welle
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