Phalaenopsis plötzlich krank - was tun? - Orchideenzentrum

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Stammfäule bei Phalaenopsis

Fast jeder hat es schon einmal erlebt:
Man holt sich eine wunderschöne Schmetterlingsorchidee, sucht sich für sie einen schönen Platz aus, wässert sie regelmäßig, doch irgendwann scheint etwas mit ihr nicht mehr zu stimmen.
Knospen werden gelb, Blätter werden schlapp.
Meist passiert nun folgendes:
Der besorgte Besitzer glaubt, dass die Orchidee an Wassermangel leiden würde - dem ist aber nicht so!
Warum?
Genau das müssen wir an dieser Stelle genauer durchleuchten!

Kaum eine Orchidee wird so massenhaft "produziert" wie die Phalaenopsis.
Diese Massenproduktion birgt Risiken, die wir gleich kennen lernen werden.

Wenn wir eine Orchidee sehr preisgünstig  erwerben, müssen wir uns auch im Klaren darüber sein, dass die Produktion dementsprechend günstig kalkuliert ist.
Der Gärtner geht für sich und sein Unternehmen den einfachsten und sichersten Weg, die Pflanze möglichst kostengünstig groß zu ziehen.
Er verwendet nun einen Trick:
Die Orchidee wächst in einem Block bestehend aus Sägemehl heran.
Das hat für den Gärtner den Vorteil, dass er dementsprechend weniger Wasser verbraucht, da die Bindekapazität dieses Materials enorm hoch ist.
Nun wächst die Orchidee heran und irgendwann kommt der Zeitpunkt des Umtopfens, weil die Pflanze dementsprechend größer geworden ist.
Der Gärtner beläßt die Orchidee im Sägemehl und setzt sie in Orchideensubstrat.
Die Pflanze kommt nun in den Handel und letztendlich beim Orchideenliebhaber zu Hause.
Dieser wässert wie gewohnt, doch das versteckte Sägemehl bindet mehr Feuchtigkeit, als die Orchidee auf Dauer aufnehmen kann - Staunässe entsteht!
Nun kommt noch vielleicht der ein oder andere Kulturfehler hinzu und dann ist es passiert:
Die Pflanze fängt aus unerklärlichen Gründen an zu Welken - sie ist dann schon meist  infiziert!

Doch soweit muß es nicht kommen!
Grundsätzlich raten wir dazu, solche Orchideen grundsätzlich umzutopfen!
Der neue Besitzer kann auf diesem Wege das Substrat entfernen und zugleich die Wurzeln überprüfen.
Liegen schadhafte (dunkle, evtl. matschige) Wurzeln vor, so kann man diese direkt entfernen. Es gibt jedoch Stimmen, die dies aufgrund der meist bestehenden Blüte verneinen. Phaleanopsis neigen dazu, die Blüten zu verlieren, wenn man sie in der Blühphase umstellt oder gar umtopft.
Aufgrund dessen, dass die Orchidee bei Gesundheit nach kurzer Zeit wieder blühen würde erscheint uns dieses Argument nicht sinnvoll!

Herzfäule durch stehendes Wasser
Eine andere Ursache ist Wasser, welches sich in den Blattachseln sammelt.
So neigen einige Orchideenfreunde dazu, die Pflanze nicht naß werden zu lassen, sondern lediglich den Topf in einem Übertopf mit Wasser zu stellen.
Das ist sicherlich  möglich, verringert aber nur das Risiko. Außerdem entspricht es nicht den natürlichen Wachstumsbedingungen der Phaleanopsis. Ein rundum luftdurchlässiger Topf ändert leider auch nichts daran!

Eine Ursache hierfür ist ganz einfach erklärt:
Phalaenopsis wächst nicht stehend (wie in unseren Töpfen) sondern hängend an Bäumen.
Das Wasser, welches nun von oben kommt, kann problemlos nach unten abfließen und bleibt in keinster Weise in den Achseln stehen.
Wir sind dazu übergegangen, sämtliche Phalaenopsis in einem speziell für diese Ansprüche geeignetem System zu halten. Ein weiterer Vorteil dieser Pflege ist der, dass die Orchidee, welche das Wasser von der Blattunterseite aufnimmt, ihren natürlichen Bedürfnissen nachkommen kann.


Hängend wachsende Phalaenopsis



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