Was bei der Orchideenpflege beachtet werden sollte - Orchideenzentrum

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Orchideenpflege

Wie pflege ich meine Orchideen richtig?

Die Pflege von Orchideen ist im Grunde gar nicht schwer. Ob sie erfolgreich ist, hängt einmal von den äußeren klimatischen Bedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit), von der optimalen Nährstoffversorgung und von der optimalen Lichteinstrahlung ab.
Erst wenn alle Faktoren ideal ineinander greifen, haben wir Erfolg und die Pflanze wächst und blüht.

Die Pflegeansprüche der Orchideen sind sehr unterschiedlich. Das gilt besonders für die Temperatur, bei der diese am besten wachsen und blühen.
Allgemein unterscheidet man drei Bereiche: warm, temperiert und kalt.

Beachten wir folgende Werte:

kalt: Winter (max) 15 °C, Winter (min) 8 °C
Sommer (max) 18°C, Sommer (min) 12°C

temperiert: Winter (max) 20 °C, Winter (min) 14 °C
Sommer (max) 21°C, Sommer (min) 17°C

warm: Winter (max) 25 °C, Winter (min) 20 °C
Sommer (max) 28°C, Sommer (min) 20°C


Diese Werte sind Durchschnittswerte. Kurzzeitig werden auch niedrigere oder höhere Werte toleriert.

Diese Werte stellen für uns jedoch schon die größte Herausforderderung  dar:
Für jemanden, der in Süddeutschland in der Rheinebene in einem modernen Haus mit Garten wohnt und Orchideen pflegen möchte, die kalte Werte benötigen, sollte im Vornherein beachten, dass die Pflege ohne technische Unterstützung wie ein Klimahaus nicht zu bewältigen ist. Im Hochschwarzwald etwa sieht es schon wieder ganz anders aus!
Ebenso sollten wir beachten, dass im Winter die meisten unserer Wohnungen auf etwa 25°C geheizt werden.
Auch hier kann Abhilfe durch ein entsprechend kühleres Zimmer geschaffen werden.
Zu beachten ist: Aufheizen ist immer leichter als Abkühlen.
Der zweite lebenswichtige Faktor ist die Feuchtigkeit.
Zu beachten sind einmal die relative Luftfeuchte und die Feuchtigkeit im Substrat.
Die Luftfeuchtigkeit kann man durch regelmäßiges Sprühen, durchden Einsatz technischer Geräte oder durch Verdunstungskörper erzeugen. Die Feuchtigkeit im Substrat durch das Wässern.

Hier stellen sich dem Orchideenliebhaber aber oftmals Hürden, die schwer zu erkennen sind:
Das Substrat sollte feucht sein, ohne dass sich ein Wasserfilm anlagert. Häufig kommt es vor, dass Orchideen an Wurzelfäule oder Herzfäule (Stammfäule) leiden. Oftmals wird in diesen Fällen ausgewiesenes Orchideensubstrat verwendet. Die Begründung aus dem persönlichen Umfeld und von den Herstellern lautet meist "falsches Gießverhalten".

Eine Aussage, der wir einmal nachgehen möchten.

Verwendet der Orchideenliebhaber Substrat, welches durch Feinteile saugfähig ist, fällt es ihm entsprechend schwer, den richtigen Zeitpunkt des Gießens zu bestimmen - die Gefahr durch Staunässe steigt und oftmals verkalkuliert sich der Besitzer und "übergießt" das Substrat, ohne, dass es zwischenzeitich abtrocknen konnte.
Enthält ein Substrat glatte Oberflächen, wie etwa Ton, steigt durch die glatte Oberfläche des Substrates und die geringe Saugfähigkeit der Tonteile die Gefahr, dass sich an den Auflageflächen zum Ton hin ein Wasserfilm entsteht. Dieser ist für den Besitzer der Orchidee nicht erkennbar und verschätzt sich auch hier oftmals mit der Zugabe von Wasser. Wurzeln und Substrat finden keine Gelegenheit, abtrocknen zu können. Ton unterscheidet sich maßgeblich von Blähton. Ton ist nicht porös, Blähton weist viele Kapillaren auf, was schon am Gewichtsunterschied beider Materialien klar zu bemerken ist. Blähton verteilt durch die kapillare Wirkung die Feuchtigkeit gleichmäßig im Substrat und verhindert einen Wasserfilm.

Also hat sich der Verbraucher doch falsch falsch verhalten und falsch gegossen..?
Wenn man sich es einfach macht, dann lautet die entsprechende Antwort "ja".

Wir vertreten jedoch einen anderen Standpunkt:
Warum soll man sich als Orchideenfreund durch die Bereitstellung von weniger geeignetem Material "Steine" in den Weg legen lassen und die Sache verkomplizieren?
Anders gesagt: Warum schwer und kompliziert, wenn es doch durch die Wahl des richtigen Substrates so einfach geht?
Denken Sie mal darüber nach!

Ebenso kursiert die Aussage, man müsse das Herz der Orchideen nach dem Abduschen mit saugfähigem Papier abtrocknen, damit keine Herzfäule entstehen kann. Diese Aussage halten wir aus eigener Praxis heraus für nicht durchführbar.
Jedoch scheint die Aussage aus einer Ursache heraus zu entstehen:
Verwenden wir ein Substrat, welches sich zu sehr mit Wasser anreichert, nimmt die Pflanze bis zu einem gewissen Innendruck Wasser auf. Danach ist die Pflanze mit Feuchtigkeit gesättigt, ja übersättigt. kommt jetzt noch von oben Wasser hinzu und bleibt in den Achseln stehen, kann sie dieses natürlicherweise nicht mehr absorbieren - ein Nährherd für Bakterien und Pilze entsteht! In letzter Konsequenz wird die Pflanze krank. Dann wird die Ursache jedoch falsch gedeutet, jedoch nicht behoben! Ursächlich ist hier das ungeeignete Wasserhaltevermögen des Substrates!

Es ist doch so einfach:
Durch die Verwendung von porösem und strukturstabilem Material umgeht man derartige Probleme!

Man sollte jedoch darauf achten, dass in der kühleren und lichtärmeren Jahreszeit ebenso kein Wasser in den Blattachseln stehen bleibt, da der Stoffwechsel der Pflanze heruntergeschraubt ist und diese das Wasser weniger durch geringeres Wachstum und Verdunstung verwerten kann! Dann sollte nicht mehr abgeduscht, sondern bis maximal zum untersten Blattansatz getunkt werden.

Licht ist ein ebenso wichtiger Faktor!
Zu beachten gilt: Ein zuviel, etwa durch direkte Sonneneinstrahlung kann in kürzester Zeit zu Schäden am Blattwerk führen!
Orchideen mögen bis auf einzelne Ausnahmen keine direkte Sonneneinstrahlung der Mittags - oder Nachmittagssonne. Es gibt durchaus tolerante Arten, welche extrem "lichthungrig" sind, jedoch sollte man die direkte Einstrahlung der Sonne vermeiden.

Zubeachten gilt hierbei, dass die unterschiedlichen Arten unterschiedlichste Ansprüche an Temperatur, Licht und Feuchtigkeit und Nährstoffbedarf stellen. Hierbei beachten Sie bitte die jeweiligen Pflegehinweise.

Wenn man nun all diese Punkte beachtet und für eine sehr gute Nähstoffversorgung sorgt, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben - Garantiert!
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